[Review] Valerian – Die Stadt der tausend Planeten

Der Trailer zu Valerian – Die Stadt der tausend Planeten zeigt perfekt, WIE ein Trailer geschnitten werden muss, um das Publikum zu catchen. Nachdem ich den Trailer gesehen hatte, wollte ich unbedingt in Valerien, da ich Science Fiction Filme liebe.

 

Quelle: YouTube KinoCheck

 

WARNUNG: Es kann unter anderem zu Spoilern kommen!

 

 

 

Zur Story:

Im 28. Jahrhundert ist das Universum auf einer gigantischen Raumstation namens Alpha zusammengewachsen. Es leben dort viele verschiedene Spezies, in ihren unterschiedlichen Lebensräume und teilen ihre Technologien und Erfahrungen. Das es auch auf Alpha nicht immer harmonisch zu geht, ist selbstverständlich.

Die beiden Spezialagenten Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) werden von dem Commander der menschlichen Föderation, Arun Filet (Clive Owen), mit einer geheimen Mission beauftragt, um den Frieden auf Alpha und im Universum zu wahren. Doch je tiefer sie in die Materie eindringen, desto mehr Erfahren sie von der dunklen Seite von Filitt…

 

Mein Fazit:

Valerian sollte für mich eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Marvel und DC Verfilmungen werden. Tja, das war wohl nix. Statt einer aufregenden Space Opera, gab es eine vor sich hindümpelnde Seifenoper…

Dümpel, Dümpel, Dümpel

Verstehe mich nicht falsch, Valerian hat sehr tolle Bilder, die verschiedenen Aliens sind super dargestellt und ich hätte unglaublich gerne so ein Perlen-scheißendes-Gürteltier xD ABER! die Story war einfach einschläfernd. Die ersten ~20 Minuten hätten locker eine Pilotfolge einer neuen Serie sein können. Der Anfang war spannend, man hat Hintergrundinformationen bekommen, einen Einblick in das ganze Universum und die Vorgeschichte zu Alpha. Tja und dann… dann fing die Lovestory an *würgs* und die Story baute sehr stark ab bzw. dümpelte so vor sich hin. Irgendetwas hat bei dem Film gefehlt. Auch muss ich zugeben, dass ich die Comics nicht gelesen habe und ich hoffe, dass diese besser sind.

Frankreichs teuerster Film

Wenn du Valerian – Die Stadt der tausend Planeten gesehen hast, weißt du warum er 150 Millionen Dollar gekostet hat. Wie oben schon erwähnt, die Bilder sind beeindruckend, aber Valerian besteht halt zu gefühlten 90% aus CGI. CGI ist was tolles, aber ich vermisse die alten Kostüme, Masken und Welten. Früher hat man sich noch Mühe gegeben und die Filme hatten einfach viel mehr Charme.

Meinem Mann und mir taten die 14€ pro Ticket echt weh, als wir aus dem Kino gingen. Das lag aber nicht nur an der kaum vorhandenen Story, sondern auch an dem kümmerlichen 3D. Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Film. Mittlerweile ist mein Anspruch an Filme einfach angestiegen  und ich lasse mich nicht mehr so einfach mit „Bullshit“ abspeisen. Vor 10 Jahren hätte mir Valerien sicherlich gefallen.

 

Wie hat dir „Valerien – Die Stadt der tausend Planeten“ gefallen?

 

 

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2 Gedanken zu „[Review] Valerian – Die Stadt der tausend Planeten

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