[Buchrezension] Ready Player One von Ernest Cline

Waaaas?! Eine Buchrezension zwischen den ganzen Filmre- und previews… Waaaas?!

Ja, du liest richtig. Heute gibt es eine Buchrezension von mir! Wie du schon beim Media Monday #308 lesen konntest, war ich sehr begeistert von Ready Player One von Ernest Cline und deshalb MUSS ich eine Rezension drüber schreiben.
Wie der Zufall es so will, bin ich über Twitter auf Ready Player One gestoßen. Nachdem ich mir dann eine Leseprobe auf dem Amazon Kindle runtergeladen und diese gelesen hatte, war ich so begeistert von dem Buch, dass ich es mir sofort runtergeladen und es durchgesuchtes habe.

 

Zum Buch:


Autor: Ernest Cline
Lesedauer: ca. 5 1/2 Stunden (laut Amazon Kindle)
Preis: 9,99€

Klappentext:
„Im Jahr 2044 ist die Welt ein hässlicher Ort: Die Erdölvorräte sind aufgebraucht, ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Einziger Lichtblick ist die OASIS, eine virtuelle Ersatzwelt, in der man leben, arbeiten, zur Schule gehen und spielen kann. Die OASIS ist ein ganzes Universum, es gibt Tausende von Welten, von denen jede ebenso einzigartig wie phantasievoll ist. Und sie hat ein Geheimnis.
Der exzentrische Schöpfer der OASIS hat tief im virtuellen Code einen Schatz vergraben, und wer ihn findet, wird seinen gesamten Besitz erben – zweihundertvierzig Milliarden Dollar. Eine Reihe von Rätseln weist den Weg, doch der Haken ist: Niemand weiß, wo die Fährte beginnt. Bis Wade Watts, ein ganz normaler Junge, der am Stadtrand von Oklahoma City in einem Wohnwagen lebt, den ersten wirklich brauchbaren Hinweis findet. Die Jagd ist eröffnet …“

 

Ready Player One

Puuuuh, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll…

Ready Player One ist mit knapp 5 1/2 Stunden Lesezeit nicht gerade das dickste Buch und ich hatte es nach 2 Tagen durch (jeden Tag um die 2+ Stunden Lesezeit im Zug), aber ich habe jedes Wort genossen und es ist seine 9,99€ wirklich wert!
Ich kann nicht mal genau sagen, WARUM mich Ready Player One so in seinen Bann gezogen hat, immerhin bin ich Jahrgang 1990 und alle Anspielungen sind aus den 1980er. Ergo könnte ich mit den meisten Film- und Videospiel-Anspielungen nicht soooo viel anfangen, aber als Film- und Videospiele-Geek ja doch schon irgendwie (ist der Satz logisch?), wobei mir die genannten Videospiele mehr sagten als die Filme. Da besteht noch Nachholbedarf.

Normalerweise bin ich eine Fantasiebuch-Leserin. Egal ob Der Herr der Ringe, Der Hobbit, Harry Potter, Die Elfen, Die Schattenkämpferin, etc. pp. Alles was mit Zauberei, Elfen, Magiern, Drachen, Assassinen, usw. zu tun hat steht in meinem Bücherschrank (außer Game of Thrones :O). Da fällt Ready Player One Wirkich aus der Reihe. Aber trotzdem hat es mein Herz im Sturm erobert und es stehen mittlerweile noch mehr Ernest Cline-Bücher auf meiner „To-Read-Liste“ (neben der überquellenden „To-Play“- und „To-Watch“-Liste -.-).

Ich mag den Schreibstil von Ernest Cline in Ready Player One sehr. Die Sätze sind klar, unaufgeregt und gut strukturiert. Die Story ist verständlich und so aufgebaut, dass man sie nicht vorhersehen kann. Auch die Kapitelstruktur ist interessant aufgebaut. Der Prolog ist als 0000 gekennzeichnet, quasi das Level 0, dann folgen Level 1, 2 und 3, die logisch zu der Geschichte und deren Ablauf passen.
Erzählt wird auf der Ich-Perspektive von Wade Watts/Parzival, der sich in ein MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Play Game) namens OASIS befindet. Die OASIS ist aber kein MMORPG wie World of Warcraft sondern eine Art Second Life, also eine Virtuelle Welt in der man mit einem Avatar Planten erkunden, Quests erledigen und andere Avatar treffen kann. In OASIS sieht das alles noch einmal ganz anders aus.

Das Erschreckende ist, dass unsere Zukunft eventuell wirklich so aussehen könnte wie in der OASIS bzw. in Ready Player One (also keine Erdölvorräte mehr, weltweite Armut, keine Jobs, etc.).
Ich hoffe, dass wir die Kurve noch bekommen und es nicht so enden wird…

Ach und ich bin echt gespannt wie Ready Player One als Film wird. Der ist ja für 2018 in der Planung und Steven Spielberg führt die Regie. Die Besetzung sieht bis jetzt schon mal passend aus. Ich werd ihn auf jeden Fall anschauen!

Wenn du mal wieder neuen Lesestoff brauchst, dann kann ich Ready Player One nur empfehlen!

 

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Ein Gedanke zu „[Buchrezension] Ready Player One von Ernest Cline

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