Media Monday #307 (#1)

Gestern Abend bin ich per Zufall auf den Media Monday von Wulf beim Medienjournal-Blog gestoßen. Da ich die Aktion cool finde, versuche ich nun regelmäßig mitzumachen. Man beantwortet nicht einfach nur Fragen, sondern füllt einen vorgegebenen Lückentext nach seine Vorstellungen aus.
Der vorgegebene Text ist der ist in normaler Schrift und meine Antworten sind fett geschrieben 🙂

 

Viel Spaß mit dem Media Monday!

 

Nr. 1:
Buch-Adaptionen wie jüngst „American Gods“ steh ich echt kritisch gegenüber. Viele Buch-Adaptionen, die ich bis jetzt gesehen habe sind zwar (mehr oder weniger) gut gegangen. Ich denke da an Herr der Ringe, Harry Potter (in einem gewissen Maß) und Tintenherz, aber zum Beispiel Eragon ist die schlechteste Buchverfilmung, die ich bis jetzt gesehen hab. Das Buch bietet so viele Möglichkeiten und die Produzenten haben es einfach verkackt.
Mir ist schon klar, dass man ein Buch nicht Wort für Wort in einem Film wieder geben kann, aber wenn elementare Sachen fehlen (Peeves in HP oder Tom Bombadil in HdR) oder ein Charakter falsch dargestellt wird… (Ron in HP *husthust*) …da hört der Spaß dann auf! Grad bei Harry Potter hätte ich im Kino am liebsten geschrieen, da echt viele Sachen so dermaßen verfremdet worden sind, dass es meinem Potterhead-Herz echt weh tat 😦

Nr. 2:
Downton Abby ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert, da es neben den ganzen Sitcoms und Krimiserien eine willkommene Abwechslung im TV-Alltag ist.
Downton Abby spielt vor, während und nach dem ersten 
Weltkrieg in England.
Es geht um eine reiche Adelsfamilie, die versucht ihren Stand zu halten und mit vielen Schicksalsschlägen umgehen muss. Die Serie kann man sich bei Amazon Prime Video kostenlos anschauen, zumindest sechs Staffeln. 

Nr. 3:
Wäre schön, öfter mal Filme zu sehen in denen … puh ich weiß es nicht. Bei mir gibt es ein Kino, in dem auch mal außergewöhnliche Filme laufen oder Filme mit mehr Tiefgang bzw. Indiefilme, die es erst garnicht auf die große Leinwand schaffen. Also hat man dort auch mal die Möglichkeit fernab vom Popcorn-Kino Filme anzschauen, die auch mal ernstere Themen behandeln.
Schön wäre es, wenn die Macher der Filme nicht nur den Gewinn hinter dem Film sehen würden, sondern mit Herz dabei wären so wie Quentin Tarantino. 

Nr. 4:
Per Anhalter durch die Galaxis würde MUSS ich ja gerne endlich mal lesen, schließlich ist dass DAS Sci-Fi Buch schlecht hin bzw. die fünf Bücher der vierbändigen Trilogie 😀

Nr. 5:
Wenn Serien abgesetzt werden ist das ja schon blöd, aber hinsichtlich Filmen ärgert es mich ja speziell bei Die Legende von Aang , dass nie die geplante Fortsetzung realisiert worden ist, denn der „erste“ Film beschreibt lediglich „das erste Buch“ und schließlich fehlen noch drei weitere (vier Elemente und so)! Ich habe die Serie durchgesuchtes als der Film dazu angekündigt worden war und war sehr begeistert. Auch der Film wurde gut adaptiert, aber es wird halt nur ein kleiner Bruchteil von Aang’s Ausbildung zum Avatar geschildert.
Inzwischen habe ich leider die Hoffnung nach einer Fortsetzung aufgegeben, da der Film jetzt auch schon sieben Jahre alt ist und ich weiß auch grad garnicht ob überhaupt eine bzw. mehrere Fortsetzungen geplant waren. Das Ende von Die Legende von Aang lässt allerdings Spielraum für weitere Filme *seufz*

Nr. 6:
Wo der Gratis-Comic-Tag gerade rum ist, warum gibt es eigentlich keinen Gratis-Kekse-und-Kuchen-Tag? Kekse und Kuchen gehen immer xD Nein Quatsch (oder vielleicht doch nicht?).
Ein Gratis-Bücher/Serien-Tag wäre eigentlich ganz cool. Müsste ja nicht in dem Umfang vom Free-Comicbook-Day sein, aber so 1-2 kostenlose Bücher oder Serien wären schon toll, vorallem für Zug-Pendler 😀 

Nr. 7:
Zuletzt habe ich den Eurovision Song Contest gesehen und das war sehr enttäuschend, weil sich jedes Lied einfach gleich angehört hat bzw. man locker ein „von welchem bekannten Künstler wurde die Melodie geklaut“-Bingo hätte spielen können. Alle Lieder waren irgendein Pop-Zeug, nichts Individuelles und mein Mann und ich saßen echt mit Handy bei jedem Lied da und haben nach dem „Ursprungslied“ gegoogelt ¯\_(ツ)_/¯
Lediglich Portugal hat durch Salvador Sobral mit „Amar Pelos dois“ ein individuelles Lied an den Start gebracht hat und hat dadurch auch gewonnen.
Mir persönlich hat das Lied des zweitplatzierten Bulgarien (Kristian Kostov mit „Beautiful Mess“) am Besten gefallen.

 

 

 

 

Bis zum nächsten Media Monday!

 

 

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11 Gedanken zu „Media Monday #307 (#1)

  1. Den ESC habe ich ganz anders erlebt. Gut, es gibt ja immer ein paar Beiträge, die sich wie ein einziges Einerlei anhören. Der bulgarische Beitrag hörte sich z.B. sehr nach Massenware an. Nichtsdestotrotz war dieser ESC für mich endlich mal wieder ein sehr starkes Jahr nach vielen vielen enttäuschenden. Es gab sowohl landestypische Songs als auch sehr eingängige, mitreißende. Ich höre sogar einige davon heute noch und das war die letzten Jahre nie der Fall.

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    1. Geschmack ist ja letztlich zum Glück etwas, das bei jedem unterschiedlich ist (zum Glück!) Ich freue mich, dass dir der diesjährige ESC gefallen hat. Mir hingegen haben die Contest 2012 und 2013 mehr Freude bereitet, aus diesen Jahren höre ich auch noch ein paar Lieber, als letztes und dieses Jahr.
      Ich denke, dass man sich gerade beim ESC sehr über die einzelnen Musikstücke streiten kann. Ich muss dir aber recht geben, dass die landestypischer Lieder schon besser waren bzw. mir gefällt es eigentlich auch besser, wenn in der Landessprache gesungen wird bei so einem Contest.

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      1. Ja, du hast natürlich völlig recht, dass Geschmäcker sehr verschieden sind. Ist ja auch sehr gut so, so hat der ESC irgendwie immer noch eine Daseinsberechtigung 😉 . Allerdings hat Deutschland meiner Meinung nach in den letzten Jahren zu recht schlecht abgeschnitten. 🙂

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      2. Da hast du auch wieder recht, Deutschland hat wirklich mit Recht schlecht abgeschnitten. Es wird wirklich mal wieder Zeit für einen außergewöhnlichen Künstler, der für uns antritt. So wie Salvadore für Portugal.

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      3. In dem Charts wird man solche Künstler nicht finden bei uns. Ja, das Auswahlverfahren sollte geändert werden, definitiv. Oder Stefan Raab muss wieder her. Irgendwie waren wir noch repräsentativer, als er die Vorausscheidungen gemacht hat. Ich finde dieses Zuschauervoting auch sehr grenzwertig beim ESC. Es verfälscht das Ergebnis, oder?

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      4. Stefan Raab hat alles erreicht beim ESC, deshalb wird er kaum motiviert sein, es noch einmal zu versuchen. Ich bin ihm auf jeden Fall dankbar, dass ich die Show einmal im eigenen Land erleben durfte. Das Zuschauervoting bringt gar nichts. Keine Ahnung, wer da so anruft, aber wirkliche ESC-Spezies sind es sicher nicht, wenn man sich die Auswahl der letzten Jahre anschaut. Wobei man mit Andreas Kümmert sicher sehr viel bessere Chancen als mit Ann-Sophie gehabt hätte. Andererseits kann das Publikum nur das wahlen, was da ist, und am Angebot hapert es doch immer gewaltig.

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      5. Das Problem ist halt, dass echt jeder anrufen kann, egal ob er/sie sich mit Musik auskennt oder eben nicht. Da wird dann für den Künstler angerufen, der am sympathischsten ist oder halt „den coolsten“ Auftritt hingelegt hat. Aber wir können soviel darüber diskutieren wie wir sollen, ändern können wir leider nichts daran.

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      6. Naja, man kann ja niemandem verbieten, anzurufen 😉 . Im Übrigen hat die dt. „Experten-Jury“ den norwegischen Beitrag als bestes Lied gesehen. Also, kann man sich auf Experten auch nicht verlassen. Die Schweden haben, glaube ich, einen ganz guten Weg der Auswahl beschritten. Weiß nicht, ob man nichts ändern kann. Mehr Menschen müssten ihrem Unmut bei den richtigen Leuten Ausdruck verleihen.

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      7. Sry, irgendwie hab ich nicht gesehn, dass du nochmal was geschrieben hast :O Ich muss zugeben, dass ich bei der Punktevergabe nicht mehr richtig aufgepasst habe, da mir irgendwie klar war, dass Portugal meistens die 12 Punkte bekommt bzw. als Sieger aus dem Wettbewerb rausgeht.
        Wie haben die Schweden den ihren Künstler gefunden? Das ging an mir vorbei dieses Jahr. Ich habe auch „unseren“ Vorentscheid nicht mitverfolgt *schande über mich*

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      8. Macht doch nichts 🙂 . Den Vorentscheid habe ich so nebenbei gesehen, der Typ hat mir aber besser gefallen. War nicht so Mainstream. Auch die Punktevergabe habe ich nur am Rande verfolgt, da sich ja durch die Zuschauer dann eh noch viel verändert hat. Dass die dt. Jury Norwegen als Sieger bewertet hat, habe ich hinterher gehört.

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