[Review] Guardians of the Galaxy Vol. 2 – „I am (Baby-)Groot!“

Neben Thor: Ragnorok, King Arthur und ein paar anderen Filmen ist bzw. war Guardian of the Galaxy Vol. 2 einer der heiß ersehntesten Filme für mich dieses Jahr. Der erste GotG wirkte noch ein bisschen chaotisch und es kam so rüber, als ob die Drehbuchautoren und der Regisseur sich irgendwie nicht so sicher waren, wie die GotG Vol. 1 anpacken sollen. Bei Vol. 2 sieht das schon gaaaanz anders aus 😀

Aber zuerst hier nochmal einer der Trailer zu Guardian of the Galaxy Vol. 2:

Quelle: YouTube Moviepilot Trailer

 

WARNUNG: Es kann unter anderem zu Spoilern kommen!

 

Zur Story:

Mittlerweile sind die „Guardians of the Galaxy“ rund um Peter Quill (Chris Pratt) im ganzen Universum bekannt. Ayesha (Elizabeth Debicki), die Anführerin des Volkes der Sovereign, nimmt die Dienste der Guardians in Anspruch. Die Guardians bekämpfen ein interdimensionales Monster, um im Ausgleich Nebula (Karen Gilman), die Schwester von Gamora (Zoe Saldana), auslösen zu können um sie dem Nova Corps übergeben zu können.

Doch es kommt wie es kommen muss und Rocket Raccon (Stimme im Original: Bradley Cooper) bestiehlt das Volk von Ayesha. Die rachsüchtige Anführerin heuert daraufhin die Ravagers an, die die Guardians jagen und das Diebesgut zurückholen sollen. Während dieser Jagt kommt es zu Unstimmigkeiten unter den Ravagers, die zur Meuterei führen und Taserface (Chris Sullivan) Yondu (Michael Rooker) entmachtet und selbst das Kommando übernimmt.

Während die Gruppe um Peter Quill auf dem Weg zum Nova Corps sind, werden sie von den Sovereign angegriffen und müssen auf einem Planeten notlanden. Ab dort geht der Plan komplett schief und die Helden werden getrennt.

 

Mein Fazit:

Was habe ich Tränen gelacht im Kino! Schon alleine der Eingangsshot war war absolut mega! Die eigentliche Handlung, der Kampf gegen das intergalaktische Monster, tobt verschwommen im Hintergrund (eine Art Worm’s Eye Shot, da man nur die Beine der anderen sieht) und Baby-Groot tanzt in einer halbtotalen Kameraeinstellung im Vordergrund. Absolut Gold wert! Ich liiiiiiebe diese ersten paar Szenen.

 

Ein Film mit Weiterentwicklung

Während bei Guardians of the Galaxy Vol. 1, meiner Meinung nach, mehr auf Witz und Action gesetzt wurde, bekommen die Truppe in Vol. 2 einen tieferen Charakter. Man erfährt mehr von Peter Quills Vaterproblemen, Drax’ (Dave Bautista) Vergangenheit oder Gamoras Vertrauensproblem und schließt sie dadurch noch mehr in sein Herz. Dieser Tiefgang und die gut geschriebenen Gags veranlasst einen dazu zu hoffen, dass dieser tollen Gruppe etwas zustößt, was bis zum Ende des Filmes echt nicht gewiss ist :O

 

Aus Zwei mach Fünf

Marvel ist ja bekannt für seinen mehrfachen Post-Credit-Szenen (die ich auch absolut feier), aber bei Guardians of the Galaxy Vol.2 schießen sie diesmal echt den Vogel ab.
Statt der gewohnten zwei bis drei Mid- und After-Credit-Szenen sind dieses Mal ganze Fünf (!!!!!) zu sehen!

Während die ersten drei Post-Credit-Szenen zeigen, wie es unmittelbar nach dem Ende des Filmes mit den Charakteren weitergeht.
(Kraglin (Sean Gunn) übt mit Yondus Pfeil oder Quill versucht einen Teenager Groot dazu zu bewegen sein Zimmer aufzuräumen)

Die vierte Szene erfährt man quasi wie es mit den Guardians weitergeht. Ayesha kann sich mit der Niederlage, die Guardians wegen Rockets Diebstahl zu bestrafen, nicht abfinden und hat eine Art „Kokon“, in dem ein Wesen namens Adam wächst, entwickelt. Was es aber genau damit auf sich hat werden wir wohl erst im nächsten GotG erfahren.

Die fünfte Post-Credit-Szene zeigt den zweiten Kameoauftritt von Stan Lee (Hast du auch nur auf das Kameo gewartet? Ich irgendwie schon xD Ich habe das Gefühl, dass sie echt jedes Mal versuchen das vorherige Kameo zu übertreffen^^).
Das Interessante an dieser Szene ist, dass Stan Lee einer Gruppe von sogenannten Watcher Geschichten erzählt. Wer mit den Marvel-Comics vertraut ist weiß, dass die Watcher sind die älteste Rasse im Marvel-Universum, die allerdings nur die Geschehnisse beobachtet, da ihre strengen Regeln ihnen verbietet einzugreifen.

Ich bin echt gespannt ob die Watcher in den kommenden Marvel-Produktionen noch eine tragende Rolle spielen werden (vielleicht so wie bei „Deadpool killt das Marvel-Universum“. Da wird ein Watcher als Erzähler eingesetzt (und wird von Deadpool umgebracht :O))

 

Alles in allem ist Guardians of the Galaxy Vol. 2 ein guter Film. Allerdings kam die Story nicht ganz so in Fahrt, obwohl die Charaktere viel mehr beleuchtet wurden. Der Film ist auf jeden Fall gutes Popcorn Kino und man sollte auf jeden Fall Vol. 1 gesehen haben, da man ansonsten nicht ganz mitkommt.
Ach und ich fand Yondus Tod irgendwie unpassend. Klar, er ist im Kampf gestorben und hat seinen „Sohn“ dabei gerettet, aber wie mich auch der blöde Baumstumpf bei Logan gestört hat, so stört mich eben, dass Yondu einfach im Weltraum erfriert bzw. erstickt *seufz*

By the way: Meine Lieblingsszene ist übrigens, die in der Yondu und Star-Lord auf den Boden schweben und Quill Yondu mit Mary Poppins vergleicht!

 

„I’m Mary Poppins ya’ll!“

 

Wie hat dir Guardians of the Galaxy Vol. 2 gefallen?
Ab damit in die Kommentare!  ⇩
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