[Review] Assassin’s Creed

Ohje ob das gut geht?

Das war mein erster Gedanke, als ich mitbekam, dass die Videospielereihe rund um Assassin’s Creed von Ubisoft verfilmt werden soll. In der Vergangenheit haben sich viele Videospieleverfilmungen nicht gerade mit Ruhm bekleckert, ausgenommen vielleicht Tomb Raider, Silent Hill oder Mortal Kombat (den finde ich echt gut! MORTAAAL KOMBAAAAAT *dümdüm düdüdümdüm*). Naja es sollte ja eh jeder für sich selbst entscheiden, welche Videospieleverfilmung er gut findet.
Nun reiht sich neben Resident Evil, Silent Hill, Warcraft, Mortal Kombat, Hitman und einigen mehr Assassin’s Creed mit ein. Mich hat der erste Trailer schon überzeugt, dass ich AC (jaaaah immer diese Nerds, die alles abkürzen müssen xD) im Kino sehen möchte, immerhin kenne ich auch die Games.

 

Zur Story:
ACHTUNG SPOILER!

 

 

 

Callum Lynch (Michel Fassbender) wird wegen Mordes und Diebstahl zum Tode verurteilt. Doch als er erwacht ist er nicht tot. Er befindet sich in Firma Abstergo Industries, die sich in Madrid (Spanien) befindet. Die Wissenschaftlerin und Leiterin der Firma Sophia Rikkin (Marion Cotillard) hat Lynch entführt um ihn, mit Hilfe des von ihr entwickelten Animus, die Vergangenheit seiner Vorfahren durchleben zu lassen. Ziel diesen Projektes ist es, den Apfel Edens zu finden, da es mit diesem möglich ist, den freien Willen der Menschen zu steuern. Während Lynch sich im Animus befindet, erlebt er die Vergangenheit seines Vorfahren Aguilar de Nerha. Dieser gehörte im 15. Jahrhundert dem Geheimbund der Assassinen an, die in der Hochphase der Inquisition gegen den Templerorden vorgehen.

Der Sickereffekt

Nach seinem ersten Besuch im Animus wird Lynch von seinem Vorfahren Aguilar „heimgesucht“. Dies nennt sich, laut Rikkin, Sickereffekt und dient dazu, dass Lynch sich das Wissen und die Fähigkeiten seines Vorfahren aneignet. Durch diesen Effekt wird Lynch immer stärker und besser die Fähigkeiten im Animus anzuwenden und schafft es letztlich durch einen Todessprung den Greifarm der Animusmaschine zu zerstören. So findet er auch heraus, dass hinter Abstergo Industries der „neue“ Templerorden steckt und sie den Apfel Edens besitzen wollen um die Menschheit zu unterjochen.

Die Assassine

Neben Lynch befinden sich in Abstergo Industries auch noch andere „Patienten“, die durch den Animus die Vergangenheit ihrer Vorfahren durchlebt haben. Diese schließen sich mit Lynch zusammen um Sophia Rikkin, die mit ihrem Vater Alan Rikkin (Jeremy Irons) in London ist, aufzuhalten den Apfel Edens an den Templerordern zu übergeben. Dies gelingt, in dem Alan Rikkin sein Leben lassen muss und der Apfel Edens von den Assassine in Beschlag genommen wird.

 

 

Fazit:

Wie schon erwähnt stehe ich Videospieleverfilmungen kritisch gegenüber, vorallem da ich die AC Games kenne. Die Sequenzen im Animus waren wirklich sehr gut gemacht, trotz einiger CGI Patzer (ach wann bekommt die Filmindustrie das endlich auf die Reihe…) und man hat gesehen, dass viele der Kampfszenen wirklich gedreht worden sind ohne CGI *wuhu*
Der Assassin’s Creed Film basiert lediglich auf der Spielereihe von Ubisoft und das ist auch gut so. Immerhin wäre eine Nacherzählung der Spiele nicht gerade gut, da könnte man ja vergleichen :O Es gibt einen neuen Protagonisten, eine neue Handlung, das Einzige was gleich geblieben ist, dass die Hautperson in einer Forschungsanstalt aufwacht.

Der Animus

Sehr positiv finde ich die Umsetzung vom Animus. In den Spielen liegt der Protagonist nur auf einer Liege und wird angeschlossen. Im Film wird Lynch in einen Greifarm geschnallt, bekommt seine Assassinen-Klingen angezogen, wird im Nacken an den Animus angeschlossen und bewegt sich im ganzen Raum. Das macht schonmal viel mehr her, wie einfach nur doof dazuliegen.
Leider muss ich sagen, dass die Story an sich ein bisschen zu kurz kam bzw. eine genauere Beschreibung der Firma Abstergo Industries einfach fehlt. Man erfährt etwas über den Templerorden, aber nicht wie Tochter und Vater Rikkin dazu kamen oder was genau sie sich durch den Apfel Edens erhoffen und wünschen.

Alles in allem…

… hat mir Assassin’s Creed wirklich gut gefallen. Es war gutes Popcornkino, auch wenn die Story ein bisschen gehinkt hat. Sehr gut hat mit gefallen, dass sie den Falke als Symbol für die „Falkensicht“ genommen haben und dieser immer am Anfang der Animus-Sequenz auftauchte. Auch war es amüsant, dass man in einer Einstellung einen Heuwagen gesehen hat. In diese Heuwagen landet man, in den Games, nachdem man den sogenannten „Todessprung“ von einem Turm oder Dach absolviert hat. Ich finde, dass Michael Fassbender einen guten Job als Assassin gemacht hat und bin auf die Fortsetzungen gespannt. Immerhin endet der Film mit einem Cliffhanger 😉
Der Film hat mir wieder Lust auf die Spiele gemacht. Nach meiner Klausurphase setzt ich mich da mal wieder dran, glaube ich 😀

Endlich mal wieder eine Videospieleverfilmung, die man sich anschauen kann, ohne dass man sich fremdschämen muss. Es war ja auch kein Dr. Uwe Boll am Werk *hust hust*

 

 

Wie hat dir Assassin’s Creed gefallen?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s