[Review] Rogue One – A Star Wars Story

First of all… sorry!

Ihr denkt jetzt sicherlich: „Was ist den das für ein Einstieg in eine Review?!“ Ich will es euch erklären… Ich bin kein großer Star Wars Fan. Wie schon an meinem 50 Jahre Star Trek *klick* Beitrag sieht, ich bin mit Star Trek aufgewachsen und liebe es bis heute. Star Wars habe ich vereinzeln gesehen, die Story nie verstanden und es dann ad acta gelegt. Bis mein Mann auf den Plan kam 😀 Er liebt Star Wars und ist damit aufgewachsen. Es ist sein Fandom, so wie meines Harry Potter oder eben Star Trek ist. Aber ich habe immer noch nicht alle Star Wars Filme gesehen, war allerdings in Episode 7 und eben am 01.01.2017 in Rouge One. Bevor ich meine Meinung kundtue, will ich sagen, dass es alleine meine Meinung ist. Ich möchte niemanden damit beleidigen, abstrafen oder sonst irgendwie verletzten, aber es ist nunmal mein Empfinden Rouge One gegenüber. Von mir aus sollen mich die Hardcorefans steinigen, auch gut 😀 So nun aber erst einmal…

 

… Zur Story:
ACHTUNG SPOILER!

 

 

 

 
Jyn Erso (Felicity Jones), die sich als Kriminelle durchgeschlagen hat, wird von einem Gefängnis zu einem imperialen Strafgefangenen Lager gebracht. Während der Fahrt dort hin wird der Transporter von den Rebellen überfallen, da sie sich erhoffen mit Hilfe von Jyn an Saw Gerrera (Forest Whitaker) zu kommen. Nach einer Versammlung der Allianz der Rebellen werden Jyn, Rebellen-Offizier Cassian Andor (Diego Luna) und sein umprogrammierter, imperialer Droide K-2SO (Alan Tudyk) nach Jedha geschickt um sich dort mit Saw Gerrera zu treffen. Sie erhoffen sich dadurch Galen Erso (Mads Mikkelsen), Jyn’s Vater, zu finden, bevor der Todesstern fertig gestellt ist. Cassian bekommt allerdings den Auftrag Galen auszuschalten und nicht, wie vor Jyn besprochen, ihn gefangen zu nehmen.
Während Jyn im Gefängnis saß, schmuggelte Bodhi Rook (Riz Ahmed), ein übergelaufener imperialer Pilot, eine Holonachricht von Galen, in der er vom Todesstern berichtet. Jyn bekommt diese Nachricht von Saw Gerrera gezeigt. Galen bittet sie um Verzeihung, mit der Erklärung der unfreiwilligen Hilfe an dem Projekt und liefert ihr Informationen, wie man den Todesstern verstören kann. Dazu benötigt man aber die Pläne, die sich auf Scarif befinden, der imperialen Basis. Kurz darauf taucht Direktor Orson Krennic (Ben Mendelsohn) mit dem fertiggestellten Todesstern vor Jedha auf und demonstriert am Planeten die Zerstörungskraft. Während Jyn, Cassian und die anderen fliehen können, muss Saw Gerrera zurückgelassen werden.

Jedha, Eadu, Scarif
Nachdem sie auf Eadu waren, wo die geheime Forschungseinrichtung des Imperiums stationiert ist, und durch missliche Umstände Galen Erso getötet wurde (nicht durch Cassian), fliegen sie zurück nach Jedha. Dort berichtet Jyn von dem Hologramm ihres Vaters und schlägt vor die Todessternpläne zu stehlen. Die Rebellen lehnen dies ab, da sie nicht wissen ob sie Jyn trauen können. Cassian ist inzwischen von Jyn’s guter Absicht überzeugt und schart einige Rebellensoldaten zusammen, die mit ihnen in einem erbeuteten imperialen Raumfähre, welcher Rogue One genannt wird, nach Scarif fliegen.
Jyn, Cassian und K-2 gelingt es in die Basis einzudringen, während die Rebellensoldaten die imperialen Sturmtruppen der Garnison lenken. Als auf Scarif AT-AT’s auftauchen, erscheint die Flotte der Rebellenallianz im Ort um Scarif, da sie sich doch entschieden haben zu helfen. Da der Planet von einem starken Schutzschild geschützt wird, müssen sich die Rebellen sich gegen etliche TIE-Jäger und Sternenzerstörer behaupten, bis sie es schaffen das Schild zu zerstören.
Die Pläne des Todessterns
Während Jyn und Cassian in der Datenkammer nach den Plänen des Todesterns suchen, werden sie entdeckt. K-2 schließt die daraufhin in der Kammer ein und beschützt sie mit seinem Leben. Als die beiden die Pläne finden, gelingt es Krennic in die Datenkammer zu gelangen und schießt Cassian an und dieser stürzt ab. Jyn gelingt es nach oben zu klettern um die Pläne an die Raumflotte im Orbit zu übertragen. Allerdings hat Krennic sie verfolgt und in dem Moment als er sie erschießen will, wird er von Cassian angeschossen, der sich von der Plattform befreien konnte. Als die Daten an die Flotte übermittelt sind, fliehen Jyn und Cassian aus der Einrichtung. Allerdings wert die Freunde nicht lange. Gouverneur Tarkin hat Krennic das Kommando über den Todesstern abgesprochen und hat diesen nach Scarif gesteuert. Er beschließt die Basis zu zerstören, damit die Schlacht beendet wird.
Durch die Explosion sterben alle auf Scarif, einschließlich Jyn und Cassian.
Die Rebellenflotte will mit den Plänen in den Hyperraum springen, als sie von Darth Vader abgefangen werden. Das Kommandoschiff wird kampfunfähig gemacht. Allerdings können die Pläne noch gesichert werden und Prinzessin Leia übergeben werden.
(Sorry für die lange Storyzusammenfassung, ich habs so gut wie möglich gekürzt)

 

 

Fazit:

Puuuuuh… ich hatte echt Schwierigkeiten wach zu bleiben während den 135 Minuten. Das hört sich jetzt zwar echt hart an, ist aber die pure Realität. Ja, der Film war teilweise bildgewaltig. Ja, er hatte seinen guten Momente. Aber alles in allem fand ich ihn echt *gäääääääähn* Das hin und her gefliege zwischen den Planeten, die ewigen Diskussionen, uuuh Galen Erso ist so bööööööse – halt nein doch nicht!, ein verbitterter, alter Rebellenanführer, Pew Pew und Darth Vader-Action (ja gut, das am Ende war schon cool)… ähm…. einfach nur NOPE.

 

Oh Disney…. warum?

Natürlich war es interessant, zu erfahren wie die Rebellen die Pläne des Todesstern bekommen, damit Luke letztlich den Torpedo reinjagen kann, aber der Film ist einfach reiner Fanservice. Ich glaube einfach, dass viele (nicht alle) der Star Wars Fans (nichts gegen euch) mittlerweile so verblendet sind und deshalb alles gut finden was Disney aus diesem Fandom macht. Und Disney macht es mit voller Absicht – YaY lasst uns die eierlegende Wollmilchsau nochmehr melken *jubel* … Klar geht es nicht nur diesem Franchise (siehe z.B. Harry Potter und Marvel), aber MUSS das wirklich sein? Nein, muss es eigentlich nicht, aber geldgierigen Händen kann man nichts entreißen.
George Lucas hat den Regisseur Gareth Edwards sogar gelobt für Rogue One, dies hat J.J. Abrams mit Episode VII nicht geschafft, da er den Film Retro machen wollte. Edwards hingegen hat etwas Neues gemacht. Wahrscheinlich sehe ich Rogue One einfach mit anderen Augen, da ich nicht so tief in der Star Wars Materie bin, wie die ganzen Fans (was ja auch irgendwie logisch ist). Was ich auch komisch/schade fand, dass sie beim Intro auf den typischen Star Wars Klang verzichtet haben und stattdessen einen Neuen komponiert haben. Gut, vielleicht war das einfach so, um sich von den Episoden zu unterscheiden und die Anthology-Filme damit zu kennzeichnen. Rogue One spielt ja immerhin unmittelbar vor Episode IV (ergo ist Rouge One Episode 3.5, wenn man ihn den als Episode sehen will). 

 

Sorry, but…

Auch muss ich sagen, dass der Trailer etwas ganz anderes versprochen hat wie der Film dann gezeigt hat (Meine Meinung!). Ich fand den Trailer echt super und er hat mich mehr angesprochen als der Trailer zu Episode VII. Im Nachhinein kann ich aber auch nicht sagen, welcher der beiden Filme „besser“ war. Episode VII fand ich zu sehr voraussehbar und Rogue One, naja… ihr wisst schon… Was ich krass fand war die Animation von Prinzessin Leia.  Da hat man ja fast garnicht gesehen, dass es keine richtige Schauspielerin ist. Gouverneur Tarkin war zwar auch krass animiert, aber der hat mich eher an „Die Legende von Beowulf“ erinnert 😀 Und wie die Rebellen den Sternenzerstörer benutzt haben, um das Schild von Scarfi zu sprengen war auch sehr geil. Wie schon gesagt, es gab schon coole Szenen in Rogue One. Auch wurden die Star Wars Fans sicherlich gut abgeholt von dem Film, aber mir hat einfach etwas gefehlt bzw. der Film hat mich einfach nicht gecatcht. Ich warte jetzt mal auf Episode VIII und auf die zwei anderen Anthology-Filme. Mal schauen wie die so werden 🙂

Ach ich hab noch was vergessen… einmal war diese „Pseudo-Liebelei-Beziehung“ zwischen Jyn und Cassian total unnötig und ich find es meeeeegaaa bescheiden, dass die beiden am Ende sterben „müssen“. Gabe es in Star Wars doch bloß einen Transporter zum Beamen 😉

Btw: Mein Mann und unsere Freunde fanden Rogue One echt gut/super.

 

Wie hat dir Rogue One gefallen?
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4 Gedanken zu „[Review] Rogue One – A Star Wars Story

  1. Ha! Ich stimme dir als eingefleischter Star Wars-Fan absolut zu. Rogue One ist für mich genauso langweilig gewesen. Ich hab meine Kollegin reingeschleift, weil ich den UNBEDINGT sehen musste… Man war mir das peinlich. ^^ Fremdschämen und so…. Man kann den Film eigentlich einfach wegstreichen… Okay, ich fand Jyn jetzt auch nicht überzeugend, der Android war noch das witzigste… leider ist für mich jeder neue Teil – Anthology oder nicht – nur die Neuauflage von Episode 4-6… das waren die richtigen STarwars-Filme… fertig…
    Ich habe schon ein wenig mitgefiebert, als Jyn und Cassian eine Art Beziehung begannen… aber das sie so unverhofft weggepustet wurden… *schnief* Also wirklich…
    Und Darth Vader war für die wenigen Sekunden der einzige, aber wirklich auch der einzige Lichtblick! Ehrlich, nächstes Mal guck ich lieber doch den Schweiger im Kino an…
    🙂
    LG,
    Danara

    Gefällt 1 Person

    1. Dankeschön! Das freut mich, dass mir ein Star Wars Fan recht gibt *YES* Ja, Jyn war echt nicht so überzeugend und ich fand diese „oh wir müssen jetzt noch ein bisschen Loooooooveeee reinbringen“-Pseudo-Liebes-Beziehung zwischen ihr und Cassian mega unnötig… Aber es ist bei jedem f**king Film mittlerweile so!! Action, Ballerei, Tod…. ach halt der muss jetzt noch mit der rummachen, damit auch xyz noch angesprochen werden! Ich kotze xD *wild rumgestikuler* Ahahahah nur über meine Leiche schau ich mir den Schweiger im Kino an. Dann lieber nochmal 18,50€ für Rogue One ausblasen O.O“
      Live long and prosper
      Daisy

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  2. Ich finde, Rouge One ist für mich unter den TOP 3 aller StarWars Filme.
    Die Story war spannend erzählt, obwohl man ja wusste wie es ausgeht. Ich kann leider nicht folgen, wenn du sagst, dass er langweilig war. Die Szenen auf den 3 Hauptplaneten waren gut gestaltet.
    Ich fande es ebenfalls sehr gut, dass keine Liebesbeziehung zwischen den Hauptpersonen entstand bzw. Er nicht in einem Kuss endete. Außerdem war es aus Story Gründen richtig die Hauptcharaktere zu vernichten und nicht irgendwie ein Schlupfloch zu schaffen, dass nicht in den Canon passt.

    Der Film hat ebenfalls versucht die weiße Weste der Rebellen etwas zu verunreinigen. Dies war jedoch kein großes Thema. Das liegt aber sicherlich auch daran, dass der Feind das Imperium ist und bleiben soll.

    Gefällt mir

    1. Ist doch super, wenn dir der Film gefällt. Damit ist ja auch das Ziel von Disney erreicht, den Fans zu gefallen. Mir sagt er einfach nicht zu. Aber zum Glück hat ja jeder seine eigene Meinung 🙂
      Grüßle
      Daisy

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