Angetestet: Die Microsoft Hololens

Im Laufe diesen Monats erscheint die neue Microsoft Hololens. Sie arbeite mit der Augmented Reality, wie auch Pokémon Go, und projiziert dadurch Hologramme in den davor gescannten Raum.

 

Quelle: YouTube Channel von Microsoft

 

Ich weis nicht genau wie ich das in der letzten Woche geschafft habe, aber nach ein paar Gesprächen und E-Mails hatte ich einen Termin um die Hololens testen zu können.

*Waaaaaaas?!*

Ja genau… Ich, die nicht wirklich viel mit Programmierung oder Entwicklung am Hut hat, durfte die Hololens Developer Edition antesten. Manchmal hat Frau einfach Glück 😀
Das war zwar nur ein Demo-Modus den ich getestet habe, aber ich war echt begeistert.

 

Hololens begeistert

Ich muss sagen, dass ich sehr begeistert bin von dieser Brille. Wie schon oben erwähnt bedient sich die Hololens der Augmented Reality und nicht der Virtual Reality. Das bedeutet im Klartext, dass sie den Raum, in dem man sich befindet mit den beiden Frontkameras, scannt und abspeichert. Dadurch ist es dann möglich, verschiedene Applikationen oder Gegenstände (als Hologramm) sich an die Wand bzw. in den Raum legen zu können und mit diesen auch zu interagieren. In meinem Fall saß z.B. eine Katze auf dem Boden, die ich mit einer Fingergeste antippen konnte und sie dann anfing zu schnurren, zu miauen und ihren Kopf bewegte. Auch wurden mir an den Wänden eine Art Browserfenster angezeigt, welche ich schließen oder verschieben konnte.

 

Freie Technik

Die Hololens ist unabhängig vom Computer, außer zum Laden und man braucht lediglich WLAN (und einen vollen Akku :D) um sie benutzten zu können. Sie verfügt über ein komplett eigenes Betriebssystem, wie auch Kopfhörer. Ebenfalls ist natürlich Gestensteuerung möglich, ansonsten bräuchte man ja wieder einen Controller wie bei den VR-Brillen. Eye-Tracking ist in der Hololens (noch?) nicht vorhanden, wäre aber eine weiter Möglichkeit sie nutzen zu können.

Man merkt direkt, dass die Hololens eher für den Businessbereich angedacht ist und nicht für den Entertainmentbereich. Sehr gut wird sie sicherlich für Unternehmen sein, welche Partner im Ausland haben. Durch die Brille könnte man sich seinen Gesprächspartner als Hologramm anzeigen (á la Star Trek oder Star Wars) lassen und z.B. zusammen an einem Flipchart etc. arbeiten. Auch für Ingenieure oder Produktdesigner ist die Hololens sicherlich interessant. Sie könnten sich ihr, am PC gezeichnetes oder programmiertes, Modell neben dem Computer anzeigen lassen und frei bewegen und damit interagieren.

Aber ich sehe auch Möglichkeiten im Entertainmentbereich, gerade im Bereich der Games. Es ist bereits möglich eine Katze zu generieren und daraus könnte man ein Spiel wie NintenDogs/Cats von Nintendo ausarbeiten. Die Katze müsste noch animiert werden, damit sich auch laufen kann und wenn man nach unten schaut die Katze dann um die eigenen Füße läuft. Oder das man sie eben füttern oder streicheln kann.

 

Ich bin echt fasziniert wie sich die Technik stetig weiterentwickelt und schaue gespannt in die Zukunft 🙂

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