[Review] Doctor Strange

Gestern waren wir in Doctor Strange, einer der meist erwarteten Filme meinerseits (für dieses Jahr zumindest). Da die Trailer sehr bildgewaltig waren, haben wir uns für das IMAX entschieden und es war die richtige Entscheidung. Doctor Strange spielt in der Avengers-Welt bzw. sogar in der gleichen Stadt, zu Beginn war nämlich der Avengers-Tower zu sehen 😀

 

Zur Story:
ACHTUNG SPOILER!

 

 

Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein arroganter, aber nicht desto trotz sein sehr begabter Neurochirurg. Auf dem Weg zu einem Vortrag widerfährt ihm ein schwerer Autounfall, an dem er selbst verschuldet ist. Durch den Unfall sind seine Hände sehr Start verletzt. Da er erst sehr spät gefunden und geborgen wird, ist es durch zahlreiche Operationen und Therapien nicht mehr möglich seine Hände wieder komplett zu heilen. In seiner Verzweiflung schwört er der westlichen Schulmedizin ab und reist mit seinem letzten Geld nach Tibet um bei The Ancient One (Tilda Swinton) sich „heilen“ zu lassen. Diese verweigert seinen Wunsch aber zunächst, da Doctor Strange seine verletztes Ego und seine Arroganz nicht ablegen will bzw. kann und wird hinausgeworfen. Nach ein paar Stunden vor der Tür der Glaubensgemeinschaft gesteht sich Strange ein, dass er sich ändern muss und wird wieder hineingelassen.

Nach und nach wird er in die verborgene mystische Welt und alternativen Dimensionen eingeführt und erlernt, dass er zwar nicht geheilt werden kann, aber seinen Körper so kontrollieren kann, dass seine Hände wieder funktionsfähig sind. Durch The Ancient One und Mordo (Chiwetel Ejiofor) erlernt Strange Fähigkeiten um Zauber zu wirken und wird zu einem immer mächtigerem Magier. Diese Kräfte muss er auch sehr bald einsetzten um die Erde gegen Kaecilius (Mads Mikkelsen), ein ehemaliger, sehr begabter Schüler der Ancient One, welcher sich gegen die Ältesten gewandt hat, zu verteidigen.

Wie in allen Marvelfilmen gibt es auch wieder eine Mid- und eine End-Credits-Szene.
In der lockeren Mid-Credit-Szene sehen wir Doctor Strange, welcher sich in einem Gespräch mit Thor befindet, da Thor ihn um Hilfe bitten möchte. Diese Szene ist sicherlich ein Übergang zu Thor 3: Ragnarok, da Thor auf der Erde verweilt und auf der Suche nach seinem Vater Odin ist.

Die End-Credit-Szene ist für einen Marvelfilm recht düster. Man sieht Jonathan Pangborn (Benjamin Bratt), welcher Stranges Auslöser ist um zu The Ancient One zu reisen, welcher von Mordo in einer Werkstatt überrascht wird. Pangborn hat in Tibet gelernt wie er seinen eigenen Körper heilen kann. Mordo hat während seiner Lehre bei Ancient One festgestellt, dass Magie keine Fähigkeit sondern eine Kraft geworden ist und diese eingedämmt werden muss. So nimmt er Pangborn seine Kraft und will die Zahl der lebenden Magier weiter ausdünnen.

 

Fazit:

Ich bereue keinen einzigen Euro, den ich für die IMAX Karte gezahlt habe. Doctor Strange war sehr mitreißend und die 2h+ gingen sehr schnell rum, fast kam einem der Film schon kurz vor. Die 3D Effekte kamen im IMAX mega gut durch und ich muss sagen, dass mich ein bisschen die Motionsickness erwischt hat und mir leicht schlecht wurde. Aber nichtsdestotrotz saß ich mit offenem Mund vor der Leinwand und war einfach nur in der Welt von Doctor Strange gefangen.

Auch ist er, im Vergleich zu anderen Marvelfilmen, düsterer angehaucht (Deadpool ausgeschlossen) und es geht nicht nur um Charaktere, welche bereits Superkräfte haben oder irgendwelche Agents sind. Es geht um einen Chirurgen, welcher seine Fähigkeiten verliert und versucht aus seinen neu erlernten Kräften das Beste rauszuholen. Ebenfalls ist Doctor Strange einer der ersten Charaktere, welcher eine persönliche Wandlung durchlebt. Vom egoistischen und arroganten Doctor wird er zu einem Magier, welcher mit seinen Kräften die Welt vor den bösen Mächten des Universums zu schützten. Auch erfährt man den Aufenthaltsort des zweite Infinitystein auf der Erde.

Doctor Strange reiht sich neben X-Men Apocalypse und Deadpool zu meinen Lieblingsfilmen dieses Jahr ein. Wenn er auf Blu Ray erscheint werde ich ihn mir definitiv noch mehrmals anschauen und auch in der OV 🙂

 

Wart ihr auch schon in Doctor Strange?
Dann teilt mir doch eure Meinung in den Kommentaren mit 🙂

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6 Gedanken zu „[Review] Doctor Strange

  1. Auf diesen Film hab ich auch schon sehnsüchtig gewartet. Leider für mich nicht in 3D da ist mein Magen irgendwie raus. Aber ich hoffe oder bin fast sicher, er kann mich auch so überzeugen 🙂
    Liebe Grüsse Ela

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  2. Für mich ist jeder Marvel-Film mit einer hohen Dichte an britischen Schauspielern ein guter Grund ins Kino zu gehen und mit Tilda Swinton, Benedict Cumberbatch und Chiwetel Ejiofor war die in diesem Film wirklich hoch. Ich habe die ganz Diskussion um die Figur des „Ancient One“ nicht verstanden. Da gab es ja einen rießigen Aufstand, weil die Figur in den Comics ein Mann ist und im Film von einer Frau dargestellt wird. Wir leben doch im 21. Jahrhundert. Ein bißchen mehr Frauenpower schadet nicht. 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Ich habe die Doctor Strange Comics (noch) nicht gelesen, aber gibt es nicht immer Aufstände, wenn eine Figur aus einem Buch/Comic für die Filmadaption abgewandelt wird? Ich muss aber auch gestehen, dass Tilda Swinton für mich nicht als Frau in dem Sinne zählt 🙊 siehe bei Constantine, da spielt sie den Erzengel Gabriel. Verstehst du was ich meine? Für mich ist sie in diesem Fall einfach nicht weiblich, sondern eher geschlechtsneutral.

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