[Review] Star Trek Beyond

Gestern (Sonntag) haben es mein Squad und ich endlich geschafft in Star Trek Beyond zu gehen. Ich gebe nicht viel auf Kritiker und Kritiken und verschaffe mir lieber selbst ein Bild von Filmen, Serien oder Büchern. Schonmal im Voraus: Mir bzw. uns hat Star Trek Beyond gut gefallen. Auf das Warum gehe ich nach einem kurzen Storyeinblick ein.

Zur Story:
ACHTUNG SPOILER!

 

Die Crew der Enterprise NCC – 1701 befindet sich (mal wieder) auf einer 5-Jahres-Mission, von welcher bereits ca. 3 Jahre vergangen sind. Sie landen auf der Raumstation Yorktown, einer Station am Rande des Föderationsraumes zwischen, wo sie auf die Kapitänin eines verunglückten Raumschiffes treffen. Diese bittet die Föderation ihr zu helfen und ihre Mannschaft zu retten, welche auf einem Planeten gestrandet ist. Da die Enterprise aktuell das am besten und modernste ausgestattete Raumschiff ist, stürzt sich Kirk samt Crew in eine neue Rettungsmission. Der Flug durch den unerforschten Nebel, welcher sich vor dem Planeten befindet und sämtliche Kommunikation mit der Föderation unterbindet,  verläuft reibungslos, kurz vor dem Planeten gelangt die Enterprise allerdings in eine Art Hinterhalt in der sie zerstört wird und die Untertassensektion auf dem Planeten eine Bruchlandung hinlegt.
Die Crew flieht mit Hilfe der Fluchtkapseln, diese werden allerdings vom Feind abgefangen und auch auf den Planeten gebracht. Kirks Mannschaft wird von Krall gefangen gehalten, während Kirk, Chekov, Scotty, Spock und McCoy (Pille) sich mit Jaylah zusammen schließen um Kirks Crew zu retten. Jaylah war auch schon Gefangene bei Krall, konnte aber mit Hilfe ihres Vaters entkommen, welcher allerdings getötet wurde.
Es stellt sich heraus, dass ihr „Haus“ die USS Franklin ist, ein altes Föderationsraumschiff, welches nie gerettet worden ist.
Ebenfalls erfährt man, warum Krall die Enterprise angegriffen hat. Sie hatte ein Artefakt an Bord, welches Krall braucht um Yorktown angreifen zu können und die gesamte Station mitsamt ihrer Einwohner zu zerstören. In einer halsbrecherischen Aktion schaffen es Kirk, Jaylah, Spock und McCoy die Mannschaft zu befreien. Uhura findet heraus, dass Krall der ehemalige Captain Edison ist, welcher sich durch die außerirdische Technologie auf dem Planeten unsterblich machen konnte.
Während der Rettungsaktion startet Krall und seine Flotte allerdings schon den Racheakt in Richtung Yorktown. Der Angriff auf Yorktown kann durch die USS Franklin kann verhindert werden, allerdings schafft es Krall doch hineinzugelangen und will das Artefakt in den Gravitationsgenerator einsetzen um die Station zu vernichten und sich damit an der Föderation zu rächen, da er nie gerettet worden ist, als er mit der USS Franklin abstürzte. Am Ende schafft Kirk es Yorktown zu retten und es wird eine neue Enterprise, die NCC – 1701 – A, gebaut für eine weitere 5-Jahres-Mission.

 

Fazit:

Die Story ist ein wenig hanebüchen, aber ich finde, dass sie trotzdem gut rübergebracht wird. Mir gefällt besonders, dass der Feind dieses Mal aus den eigenen Reihen kommt und aus einer Zeit, als die Föderation noch Kriege geführt hat und nicht nur Rettungs- und Erkundungsmissionen durchgeführt hat.
Zwar waren es wieder die gleichen Helden (Kirk, Scotty, McCoy, Uhura, Chekov, Spock und Sulu), wie in den anderen Teilen, aber gerade Chekov konnte sie nochmal mehr beweisen. Umso trauriger ist es, dass diese Figur nicht mehr vorkommen wird, da Anton Yelchin dieses Jahr verstorben ist. Ich hoffe, dass sie im nächsten Star Trek Film eine sinnvolle und schöne Erklärung bringen werden, warum Chekov nicht mehr Teil der Crew ist.
Auch fand ich es toll, dass sie auf Leonard Nimoys Tod eingegangen sind, in dem sie ihm den Film gewidmet haben und gezeigt wird, dass Botschafter Spock gestorben ist. Ebenfalls wird eine Verbindung zu der „alten“ bzw. „ersten“ Crew von TOS hergestellt in dem Commander Spock ein altes Bild der Crew in Botschafter Spocks Sachen findet.

Es gibt zwar einige CGI Patzer in Star Trek Beyond, aber der Film überzeugt mit seinem Look und die Story wird trotzdem klar und logisch erzählt. Auch wenn er sich kaum auf der Enterprise und im Weltraum abspielt, sondern mehr auf dem Planeten und der Station, finde ich Star Trek Beyond gelungen und habe ihn sehr gerne angeschaut. Ich bin immer wieder begeistert wie in den neuen Star Trek Filmen der Effekt der Warpgeschwindigkeit dargestellt wird. Allerdings hat mir der Sarkasmus und die Bissigkeit von McCoy ein bisschen gefehlt, welche war zwar vorhanden, aber nicht so stark wie im ersten Film.

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