[Review] Batman: The Killing Joke

13,50€ ärmer und 76 min später sitze ich im Freiburger CinemaxX, Saal 9, und denke mir: „Okaaaay, was war das?!“

Vor ein paar Wochen habe ich mitbekommen, dass am 29.07.16 Batman: The Killing Joke einmalig in den deutschen Kinos laufen wird. Leider nur mit der deutschen Synchro bei mir im Süden, aber immerhin. Also habe ich am Freitag meinen Mann eingepackt und bin nach Freiburg gefahren um dort mit Freunden den Film anzuschauen (und danach noch Pokémon zu fangen ;))

Zur Story:
ACHTUNG SPOILER!
Zu Beginn hilft Batgirl (Barbara Gordon, die Tochter von Jim Gordon) Batman Verbrechen zu bekämpfen, zwar mehr schlecht wie recht, aber sie versucht es. Zwischenzeitlich ist der Joker mal wieder aus Arkham Asylum ausgebrochen, was Batman feststellt, als er ihn dort aufsuchen will um mit ihm zu verhandeln. Joker erwirbt einen alten Vergnügungspark in dem er als „Hauptattraktion“ Jim Gordon ausstellen will. Diesen entführt er und jagt Barbara (welche den Bargirl-Job an den Nagel gehangen hat) eine Kugel durch ihr Rückgrat. Sie wird durch Batman gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Leider ist ihr Rückgrat zerschmettert und sie ist am Ende des Filmes an einen Rollstuhl gefesselt. Batman macht sich auf den Weg in den Vergnügungspark, wo Joker ihn mit Hilfe seiner „Gefolgsleute“ versucht umzubringen. Es gelingt Batman Jim Gordon zu befreien und den Joker zu stellen. Doch Batman will Joker nicht töten und so stehen sie am Ende zusammen und lachen über einen Witz von Joker.

 

the-killing-joke-or-the-dark-knight-returns-what-is-the-best-batman-graphic-novel-of-all-475709Zwischen der Gegenwart gibt es immer wieder Rückblenden zu Jokers „normalem“ Ich Jack. Er hat eine schwangere Frau und versucht verzweifelt Komiker zu werden, aber niemand findet seine Witze lustig. So wird er von zwei Gangstern angeheuert, mit ihnen bei seinem alten Arbeitgeber, einer Chemiefabrik, einzubrechen um in die danebengelegen Spielkartenfabrik zu gelangen. Kurz bevor der Coup stattfindet, erfährt der Jack, dass seine schwangere Frau und das Baby durch einen Kurzschluss ums Leben gekommen sind.
Zunächst will Jack den Coup nicht mehr durchführen, da er jetzt aber eh nichts mehr zu verlieren hat macht er mit. Angekommen in der Chemiefabrik werden die drei von Wachleuten erwischt, woraufhin die zwei Gangster erschossen werden. Batman taucht auf und will Jack jagen, welcher aber in einen Chemietank stürzt. Jack wird durch das Kanalisationssystem der Fabrik gespült und als er aus dem Abwassertümpel auftaucht hat sich sein Aussehen in Joker verändert und sein irres Lachen wurde geboren.

 

Fazit:

Batman: The Killing Joke war nicht schlecht aber auch nicht gut. Er hat aufgezeigt, wie eine wirkliche Comicverfilmung aussieht. Die Story war teilweise sehr verwirrend und das interessanteste, meiner Meinung nach, war das man erfahren hat wie Joker zu Joker wurde, auch wenn man das schon in der Serie Gotham erfahren hat. Den Zeichenstil fand ich persönlich sehr gelungen und es gab keine Bildstörungen. Die deutsche Synchronarbeit war solide, allerdings fand ich Batmans Stimme nicht so passend. Ich bevorzuge die tiefe Stimme aus der The Dark Knight Trilogie. Wohingegen Jokers Stimme sehr gut war und auch der Wahnsinn gut rüberkam.

Alles in alles ist Batman: The Killing Joke eine gelungene, wenn doch verwirrende, Comicumsetzung, die doch einige Fragen aufwirft und mich dazu bringt mir das Comic zu besorgen und diese nachmal ausführlich zu studieren.

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